Zünder Accelerator
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HUMBLHIVE

Humbl x *zünder: 5 Minuten. 20 Jurymitglieder. Los geht’s.
Velos bauen ist das eine. Rundherum ein Unternehmen aufzubauen, nochmals etwas ganz anderes.
Seit März ist Humbl Teil des *zünder Accelerators, einem Programm von ITZ InnovationsTransfer Zentralschweiz. In den letzten Monaten haben uns sieben verschiedene Coaches begleitet, wir haben unser Geschäftsmodell aus unterschiedlichen Blickwinkeln hinterfragt, an unserer Story gearbeitet und vor allem: ziemlich viele gute Gespräche geführt.
Und für einmal ging es dabei nicht nur um Velos.

Andere Start-ups. Erstaunlich ähnliche Fragen.
Einer der wertvollsten Teile von *zünder war für uns der Austausch mit den anderen Gründerinnen und Gründern.
Die Unternehmen könnten teilweise kaum unterschiedlicher sein. Andere Branchen, andere Produkte, andere Kunden, andere Herausforderungen. Und trotzdem merkt man ziemlich schnell: Viele Fragen sind am Ende erstaunlich ähnlich.
Wie wächst man, ohne zu verlieren, was das Unternehmen besonders macht? Wo investiert man die begrenzte Zeit und das begrenzte Geld? Was ist für die Kunden wirklich relevant? Und welche der gefühlt 37 offenen Ideen sollte man vielleicht einfach einmal streichen?
Genau dieser Austausch über verschiedene Branchen hinweg war extrem spannend.
Dazu kamen Live-Coachings mit Fachpersonen und erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern. Menschen von ausserhalb unserer kleinen Velo-Bubble, die andere Fragen stellen, Annahmen hinterfragen und ihre eigene Erfahrung mitbringen.
Manchmal angenehm.
Manchmal etwas weniger.
Aber meistens genau deshalb wertvoll.
Jetzt wird gepitcht.
Nach mehreren Monaten Coaching, Workshops und Austausch geht es nun in die Qualifikation.
Das Format ist ziemlich simpel:
5 Minuten Pitch.
5 Minuten Q&A.
20 Jurymitglieder.
Fünf Minuten, um zu erklären, warum es Humbl gibt, was wir anders machen wollen und weshalb wir überzeugt sind, dass es Platz für eine etwas andere Schweizer Velomarke gibt.
Kein Druck also.
Schaffen wir die Qualifikation, geht es für Humbl am 25. September 2026 ins Finale im Verkehrshaus Luzern.
Dort pitchen die Finalistinnen und Finalisten auf der Bühne des Filmtheaters vor einer fünfköpfigen Jury und rund 250 Gästen.
Und ganz nebenbei gibt es auch noch etwas zu gewinnen.
Der Winner Accelerator 2026 erhält CHF 15’000, powered by den Zentralschweizer Kantonalbanken. Für den zweiten Platz gibt es CHF 7’500 und für den dritten CHF 2’500 von *zünder. Dazu kommt ein Publikumspreis über CHF 5’000, powered by Ernst & Young.
Damit könnte man ein paar schöne Velos bauen.
Oder noch besser: den nächsten Schritt mit Humbl machen.
Egal wie es ausgeht: Es hat sich gelohnt.
Natürlich wollen wir ins Finale.
Und wenn man schon dort steht, kann man auch versuchen, das Ding zu gewinnen.
Der eigentliche Wert des Programms ist für uns aber bereits jetzt entstanden.
Aus dem täglichen Humbl-Kosmos herauszukommen. Gründerinnen und Gründer kennenzulernen, die komplett andere Probleme lösen. Erfahrene Leute von aussen auf unser Unternehmen schauen zu lassen. Und gezwungen zu sein, in fünf Minuten auf den Punkt zu bringen, worüber man selbst manchmal fünf Stunden diskutieren könnte.
Das schärft.
Humbl ist mit einer ziemlich einfachen Idee gestartet: Velos zu bauen, die wir selbst fahren wollen. Dinge dort anders zu machen, wo wir glauben, dass es besser geht. Und eine Marke aufzubauen, die sich nach echten Menschen anfühlt und nicht nach irgendeinem Corporate Playbook.
*zünders hat uns geholfen, genau das zu hinterfragen, weiterzuentwickeln und klarer zu formulieren.
Jetzt müssen wir es nur noch in fünf Minuten packen.
See you at the pitch.
— Lukas
Founder, Humbl



